Quinoa - Kraftkorn der Inkas

Gastartikel: Torben Buttjer und Sohrab Mohammad

Reis überrascht uns. Reis macht Spaß. Und wenn andere über Käse, Wein und Tee fachsimpeln tragen wir feinstes Reiswissen in die Welt hinaus. Und so kommen wir gern auch der Bitte nach, hier mal etwas über Quinoa zu berichten.

Quinoa wird in Südamerika und dort vorwiegend in Ecuador, Bolivien und Peru angebaut. Seit über 6000 Jahren dient Quinoa den Andenvölkern als Grundnahrungsmittel. Anders, als vielleicht vermutet, gehört die Quinoa-Pflanze nicht zu den Gräsern, sondern ist ein Gänsefußgewächs. Es gehört somit zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Beete und Spinat. 2011 wurden über 80.000 Tonnen Quinoa geerntet.

Quinoa ist wohl eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen der Welt, denn es enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, was für ein pflanzliches Lebensmittel sehr ungewöhnlich ist. Quinoa ist unter anderem reich an Mangan und Kupfer. Beide Mineralien sind an der Bildung eines Enzyms beteiligt, das die roten Blutkörperchen vor freien Radikalen schützt. Kohlenhydrate werden, ist ausreichend Mangan im Körper vorhanden, effizienter abgebaut. Auch auf den Knochenaufbau hat Mangan einen positiven Einfluss: Sie können sich mit Hilfe des Minerals gut regenerieren und bleiben somit gesund und stark. Migränepatienten haben Quinoa als sehr wertvoll beschrieben: Der hohe Vitamin B2 Anteil fördert den Energiestoffwechsel der Zellen im Gehirn. Außerdem ist Quinoa glutenfrei und kann deshalb auch ohne Bedenken bei Glutenintoleranz gegessen werden.

 

Generell sollte man die Körner waschen, bevor man sie isst. Möchte man Quinoa in sein Müsli geben, kann man ihn auch aufpoppen lassen oder in der Pfanne rösten. So schmecken die Körner auch sehr gut in Salaten. Quinoa Salat ist auch super lecker zu gegrilltem Fisch und Fleisch. Die gängigste Art Quinoa zu essen ist jedoch, ihn zu kochen Dabei unterscheidet sich die Methode nicht stark von der Reiszubereitung. Quinoa wird mit der rund doppelten Wassermenge kurz aufgekocht und köchelt dann bei niedriger Temperatur weiter. Damit die Körnchen ihren Biss nicht verlieren, sollte man darauf achten, sie nicht zu lange zu kochen. Hat man alles richtig gemacht, dann kommt man in den Genuss des schönen nussigen Aromas von Quinoa. Verfeinert werden kann das Ganze mit Meersalz, Olivenöl oder Leinöl. Quinoa passt sehr gut zu vielen Gemüsesorten und im Reishunger Rezeptbuch gibt es köstliche Rezepte für die Zubereitung.

Infokasten:
Mit der Idee, online eine Reiswelt aufzubauen, gründeten die zwei Bremer Torben Buttjer und Sohrab Mohammad 2011 die Reishunger GmbH. Das Vertriebskonzept: Fair kalkulierte und für den Verbraucher günstigere Preise durch kurze Wege: Direkteinkauf bei Reismühlen und Bauern und Direktvertrieb v.a. über den Onlineshop. Weitere Informationen: www.reishunger.de

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