Moringa – der nährstoffreichste Baum der Welt!

Interview mit Josefa Bucher

Josefa Bucher, Inhaberin vom Moringahaus
Josefa Bucher

Bei der Zubereitung meines Salates oder beim Mixen eines frischen Grünen Smoothies – ein Löffel des grünen Pulvers ist bei mir immer dabei: Moringa! Doch was macht Moringa so besonders?

 

Ich habe Josefa Bucher um Rat gefragt. Sie ist Inhaberin vom Moringahaus in Mönchengladbach und Preisträgerin des Innovationspreises 2012 auf der veganfach-Messe in Essen für die Grünen Smoothie-Würfel!

Was macht Moringa so besonders?

Moringabäume in Tanzania
Moringabäume in Tanzania

Moringa ist ein Power-Lieferant von gesundheitsfördernden Vitalstoffen! Die Blätter sind beispielsweise die Eiweißquelle überhaupt: 18 Aminosäuren und mindestens 46 Antioxidantien. Und auch bei den sogenannten ORAC-Werten (=Fähigkeit zum Abfangen von Sauerstoffradikalen Quelle) die muss sich Moringa nicht verstecken, denn sie liegen zwischen 33.000 und 75.000. Ein Apfel hat dagegen nur circa 2.800.

Moringablätter sind herrliche Basenlieferanten, liefern verdauungsfördernde Ballaststoffe und entzündungshemmende Enzyme. Auch Moringa-Extrakte können sich sehen lassen: hier kommen 25mal so viel Eisen wie Spinat und 15mal mehr Kalium wie Bananen zusammen – das ist doch was. Auch die traditionelle ayurvedische Medizin beschreibt Moringa als Vorbeugemittel gegen viele Krankheiten.

Moringa - ein Baum!

Moringa oleifera ist sein botanischer Name – bei uns auch als Meerettichbaum bekannt. Faszinierend für mich ist sein schnelles Wachstum – wer mal selbst die Anzucht aus Samen versucht, wird begeistert sein, wie sich die Pflanze entwickelt. Der Moringabaum ist in subtropischen und tropischen Regionen zu Hause und liebt es eher trocken auf sandigen Böden.

Ich selbst war im Februar 2014 zu Besuch in Tanzania  und konnte dort die Moringabäume direkt bestaunen. Entstanden ist dabei das Buch „Meine Reise zu den Moringabäumen“. An meinen Besuch denke ich noch gern zurück, denn den Moringabaum in Natura zu sehen und der Kontakt zu den Menschen, die damit arbeiten oder die Besuche in Kindergärten und Schulen waren für mich sehr beeindruckend.

Moringa - das Pulver

Nach der Ernte und sorgfältigen Trocknung wird Moringa als Pulver verarbeitet und kommt so zu uns nach Deutschland. Ein kleiner Löffel passt immer in den Grünen Smoothie – aber auch in Salaten und Müslis! In meiner Rohkostküche probiere ich immer wieder neue Rezepte aus – die neuesten Wohlschmecker habe ich in meinem Buch: "Josefas vegane Moringa Rohkost Rezepte" zusammengefasst.

Und was hat es mit dem Grünen Smoothie-Würfel auf sich?

Moringa-Ernte in Tansania
Moringa-Ernte in Tansania

Seit 2005 mixe ich in meiner Rohkost-Werkstatt grüne Smoothies nach den Richtlinien von Victoria Boutenko, der Entdeckerin dieser Revolution in der Ernährungsgeschichte. Immer wieder wurde ich konfrontiert mit Aussagen wie: „Ich habe keinen Mixer, ich habe keine Zeit, woher bekomme ich am Wochenende frische Blätter?“ 

Das wollte ich nicht so stehen lassen – und nach vielen Versuchen war es dann soweit: der grüne Smoothie für unterwegs, auf Reisen, im Büro und oder in der Schule. Man löst den Würfel einfach in Wasser auf, oder genießt feine Scheiben mit reichlich Wasser direkt. Ein Würfel reicht für ca. 400 ml grünen Smoothie, den man dann noch beliebigen fruchtigen Zugaben verfeinern kann.

Copyright der Bilder: Josefa Bucher

Josefa Bucher erreichen Sie über die Internetadresse www.moringahaus.de

Bücher von Josefa Bucher:

zu bestellen über Moringahaus.de


Weitere Informationen zu Moringa:

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