Wundermittel Wasser

Warum und in welcher Qualität ist es (über-)lebenswichtig?

Gastartikel von Sanja und Ralf Falkenstein

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Wasser ist der Träger der Lebenskraft und in den letzten Jahren immer mehr

in den Mittelpunkt von Gesundheitsdiskussionen gelangt. Viele Beschwerden

und Krankheiten sind bedingt durch Wassermangel, der die physiologischen

und psychischen Körperfunktionen beeinträchtigt.

 

 

Der neu geborene Mensch besteht zu 75 % aus Wasser. Im Alter sinkt der Wasseranteil im Körper auf 60 %, weil wir zu wenig trinken. Dieser Mangel an lebenswichtiger Substanz führt zu Beeinträchtigungen der physiologischen Vorgänge im Körper.

 

Was es mit dem Wundermittel Wasser und dessen Qualität auf sich hat, ist in den letzten Jahren und auch aktuell Gegenstand vieler Untersuchungen und Forschungsprojekte. 

 

Warum müssen wir Wasser trinken?

Wasser übernimmt lebensnotwendige Aufgaben. Es sorgt für den Transport aller Nährstoffe in die Zellen und den Abtransport verstoffwechselter Abbauprodukte wie Schlacken und Giftstoffe, die es zuvor aus den Zellen gelöst hat. Ohne Wasser kann der Organismus nicht richtig arbeiten. Die gestörte Kommunikation der Zellen führt zu deren Unterversorgung sowie zu Ablagerungen von Stoffwechselprodukten. Der Körper übersäuert. Das einzig wirksame Mittel gegen die Übersäuerung und für den Erhalt der Gesundheit ist die ausreichende Versorgung mit reinem Wasser. Nach dem Genuss von koffein- oder teeinhaltigen Getränken, Alkohol, Harn treibenden Tees etc. benötigt unser Körper zusätzlich Wasser.

 

98% aller Stoffwechselfunktionen hängen von zwei Faktoren ab:

  • Der Menge des Wassers
  • Der Qualität des Wassers

 

Welche Folgen hat Wassermangel?

  • Bei 2% Verminderung von Ausdauer und Denkfähigkeit (leichtes Durstgefühl)
  • Bei 3% Konzentrationsmängel und Leistungseinbußen, Rückgang des Speichels und der Harnproduktion (dunkler Urin)
  • Bei 4% nachlassende Kraft (Durstgefühl)
  • Bei 5% beschleunigte Herztätigkeit, steigender Puls, erhöhte Temperatur, Angstgefühle
  • Bei 6% Schwäche, Reizbarkeit und spürbare Erschöpfung (starkes Durstgefühl)
  • Bei 8 % Übelkeit, Störung der motorischen Fähigkeiten
  • Bei 10% Verwirrtheitszustände (Störung des zentralen Nervensystems), Krämpfe, Gehstörungen
  • Bei 15% lebensbedrohende Grenze ist überschritten, es kann zu Hautrissen und Organversagen kommen
  • Bei 20% tödlich, das Organsystem des Menschen ist nicht mehr lebensfähig

 

Mit Getränken und fester Nahrung zugeführtes Wasser wird zu etwa 65 % im Dünndarm und zu etwa 35% im Dickdarm aufgenommen. Ausgeschieden wird es über Nieren und Darm, über die Haut als Schweiß und über die Lunge mit der Atemluft. Das ausgeschiedene Wasser muss dem Körper wieder zugeführt werden, damit der Wasserhaushalt im Gleichgewicht bleibt.

 

Durst und verschiedene andere Systeme regeln die Balance und die Nieren sind die Hauptregulationsorgane. Etwa ein Drittel des Wasserbedarfs wird über die feste Nahrung – insbesondere aus Obst und Gemüse – und mehr als die Hälfte über Getränke gedeckt. 

Pro Kilogramm Körpergewicht sollte über den Tag verteilt 30 ml stilles, mineral- und schadstoffarmes Wasser getrunken werden.

Autoren Sanja und Ralf Falkenstein
Autoren Sanja und Ralf Falkenstein

Man sollte nicht warten, bis sich der Durst meldet, denn Durst ist immer schon ein Warnsignal für einen Wassermangel. Wer nicht nur zu den Mahlzeiten, sondern auch zwischendurch über den Tag verteilt reichlich trinkt, ist bestens versorgt. Der Wasserbedarf ist übrigens erhöht bei Hitze (Schwitzen), starkem Wind, bei trockener und kalter Luft (Atemluft), einem hohen Kochsalzverzehr, einer hohen Eiweißzufuhr (Nieren) sowie verschiedenen Erkrankungen mit Fieber, Erbrechen und Durchfall. Bei starker körperlicher Anstrengung, insbesondere bei hohen Außentemperaturen, kann sich der Wasserbedarf sogar um 0,5 bis auf
einen Liter Flüssigkeit pro Stunde erhöhen.

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