Schmerzen ohne körperliche Ursachen

Wenn die Lebensumstände krankmachen

Gastbeitrag von Simone Lücke, Heilpraktikerin

Schmerzen sind wichtig. Sie geben uns einen Hinweis, dass unser Körper Hilfe benötigt. Was geschieht jedoch, wenn bei der Untersuchung keine auffälligen Röntgenbilder vorliegen oder keine Abweichungen in den Laborwerten festgestellt werden konnten? 

Fotolia 71691666 | Urheber: Thomas Mucha
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Viele Schmerzpatienten werden oft als Simulanten abgestempelt – Menschen, die sich den Schmerz nur einbilden oder sogar vortäuschen um daraus Vorteile für sich selber zu ziehen (sekundärer Krankheitsgewinn). Sicherlich trifft das nicht auf alle Menschen zu.

Richtig ist aber: Belastende Situationen in der Vergangenheit können zu Schmerzzuständen führen, die sich über Wochen, Monate oder sogar Jahre hinziehen. Sie sind zermürbend und vermindern zum Teil massiv die Lebenssituation der Betroffenen und Angehörigen in Familie und Beruf. 

Somatoforme Krankheiten

Situationen, die nicht verarbeitet werden konnten und sich nun als sogenannte psychosomatische Schmerzen bemerkbar machen sind u.a. Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Herzrhythmus-Störungen oder auch das Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben. Häufig handelt es sich hier um Regulationsstörungen des Körpers, die zu verminderten bzw. erhöhten Hormonausschüttungen von z.B. der Schilddrüse (fT3/fT4) oder der Nebennieren (Cortisol), zu Muskelverspannungen oder eben Schmerzreizen führen können.

 

Unser Körper – unsere Seele

Glücklicherweise zeigt uns unser Körper, wo wir hinschauen sollen. Demnach ist der Körper unser Übersetzer, wenn es um das Leiden im Inneren geht - unserer Seele.

Oder anders ausgedrückt: Wenn ein Mensch über Jahre oder Jahrzehnte Gedanken wie „Mir ist etwas auf den Magen geschlagen!“, „Das bereitet mir Kopfschmerzen!“ oder auch „Mir platzt gleich der Kragen!“ ignoriert hat, können sich diese Symptome zu Krankheiten entwickeln.

 

Ursächlicher Behandlungsansatz

Während einer ursachenorientierten Therapie können unverarbeitete Situationen aufgespürt und positiv verändert werden. Das sogenannte Schmerzgedächtnis in den Nervenzellen kann reduziert und „erlernte“ Schmerzen, die sich aus bestimmten, wiederkehrenden Situationen heraus entwickelt haben, zum Positiven verändert werden. 

Oder, wie es Platon etwa 400 v.Chr. ausgedrückt hat:

 

 

„Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.“

Gastbeitrag:
Simone Lücke (Profil)


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