Krebs durch Mikrowellen

Gastbeitrag von Alfredo Dumitrescu

Die 20 Jahre alte Studie, deren Veröffentlichung ein Gericht in der Schweiz verhinderte, stellt fest, daß Nahrung aus der Mikrowelle schwerwiegende Veränderungen im menschlichen Blut verursacht. In späteren Untersuchungen ergaben sich noch mehr Beweise, daß Mikrowellenöfen ein großes Risiko für die menschliche Gesundheit sind.
 
Bereits 1989 machte der Schweizer Nahrungswissenschaftler Dr. Hans-Ulrich Hertel beunruhigende Entdeckungen über Mikrowellenöfen. Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpft er für die Veröffentlichung seiner Entdeckungen.
 
Hans-Ulrich Hertel wurde lange Zeit von den Mikrowellenöfen-Herstellern an der Veröffentlichung seiner Studien juristisch behindert. Seine Gegner konnten ihn mit Hilfe der Schweizer Gerichte mundtot machen. Im März 1993 verbot das Kantonalgericht von Bern Dr. Hertel, seine Forschungsergebnisse zu publizieren. Das Gericht begründete dieses Urteil mit dem schweizerischen Gesetz gegen unfairen Wettbewerb, der Diskriminierung, unrichtige, täuschende und unnötige Schäden anrichtende Behauptungen gegen den Hersteller und seine Produkte. (Journal of Natural Sciences, 1998; 1:2-7)
 
Im August 1998 erklärte das Europäische Gericht für Menschenrechte, daß das Urteil vom Schweizer Gericht gegen Dr. Hertel ungültig war. Es hatte gegen das Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung verstoßen. Die Schweiz mußte aufgrund dieses Urteils einen Ausgleich von SF 40.000 bezahlen.  In der Zwischenzeit werden die Entdeckungen von Dr. Hertel durch vielfältige Forschungsergebnisse bestätigt.
   
Die Erfindung der Mikrowelle stammt aus dem 2. Weltkrieg. Die ursprüngliche Forschung der Deutschen fand während der Barbarossa-Kampagne an der Humboldt-Universität in Berlin statt (1942-1943).  Die Mikrowellen wurden für die Nahrungszubereitung der Soldaten eingesetzt. Nach dem Krieg wurde diese Technologie von der amerikanischen Firma Raytheon patentiert und weiterentwickelt.  Ab 1952 wurden die ersten Mikrowellenöfen für den privaten Anwender verkauft. Untersuchungen nach möglichen schädlichen Auswirkungen fehlten allerdings. In den siebziger Jahren wurden die ersten Berichte bekannt, die an der angeblichen Sicherheit der Nahrung, die in Mikrowellenöfen zubereitet wurde, zweifeln ließen. Diese Erkenntnisse haben wir vor allem russischen Forschern zu verdanken.
  
Dr. Hans-Ulrich Hertel begleitete in seiner Studie zwei Gruppen gesunder Probanden über acht Wochen. Beide Gruppen erhielten identisches Essen mit dem Unterschied der Zubereitung: Mikrowelle gegen herkömmliche Erhitzung. Bei den Teilnehmern, die Nahrung aus der Mikrowelle zu sich genommen hatten, wurden erschreckende Veränderungen im Blut festgestellt: Drastische Abnahme des Hämoglobingehalts. Das Hämoglobin ist unser Blutfarbstoff, der für den Sauerstoffhaushalt eine entscheidende Rolle spielt. Anstieg der Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Leukozyten sind die "Gesundheitspolizei" im Blut, die immer dann, wenn es einen Feind zu vernichten gilt, verstärkt auftreten. Es liegt auf der Hand, daß unser Organismus mikrowellenbestrahlte Nahrung als Feind betrachtet, sonst würde er nicht so reagieren. Massiver Anstieg des Hämatokrits (Verhältnis von Blutbestandteilen zur Blutflüssigkeit), das Blut wird "dicker", die Fließeigenschaften verschlechtern sich, Gefäßverschlüsse drohen (...Herzinfarkt!)
 
Auch ließ im Jahre 1991 ein Fall von einem Patienten im Krankenhaus von Tulsa, Oklahoma, aufhorchen, der an einem anaphylaktischen Schock starb, nachdem er eine Blutübertragung bekommen hatte, die in einem Mikrowellenofen aufgewärmt war. Die Strahlung hatte das Blut so verändert, daß der Patient starb (Journal of Natural Sciences, 1998; 1: 2-7.). Im August 1989 fanden Wissenschaftler im Auftrag der Britischen Regierung heraus, daß Listerien und andere potentiell tödlichen Bakterien in der Mikrowellennahrung überleben können. Quelle: Food Business, 1989; 20:12.
 
In den USA hatten Forschungen gezeigt, daß die gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Aufwärmen übriggebliebener Nahrung im Mikrowellenofen erheblich ist. Aufwärmte Nahrung aus der Mikrowelle kann eine Salmonellenvergiftung nach sich ziehen. Die Forscher schlußfolgerten daraus, daß im Gegensatz zum konventionellen Aufwärmen der Nahrung, Mikrowellennahrung keinen vorbeugenden Schutz gegen Krankheiten bietet. (American Journal of Epidemiology, 1994: 139: 903-9.)

Das Aufwärmen oder Auftauen von Muttermilch durch einen Mikrowellenofen verursacht einen Rückgang der vorhandenen Antikörper in der Milch, und das bereits bei ganz niedrigen Temperaturen (20-53°C) (Paediatrics, 1992; 89:667-9.). In einer Studie der Stanford Unversity Clifornia fand man heraus, daß das Aufwärmen von Nahrung einen nachweisbaren Rückgang aller getesteten Abwehrfaktoren zur Folge hatte. Die Forscher lehnten daher den Einsatz von Mikrowellen selbst bei niedrigen Temperaturen in Krankenhäusern ab, um Muttermilch aufzuwärmen. Andere Forschungen haben bewiesen, daß das Aufwärmen von Milch für Babys im Mikrowellenofen molekuläre Veränderungen in den Aminosäuren des Milcheiweißes verursacht. Das verringert den Nahrungswert der Milch. (Journal of the American College of Nutrition, 1994; 13:209-10.)
  
Übrigens - das Deutsche Institut für Strahlenhygiene des Deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz beschreibt schon 1980 die Wirkungen von Mikrowellenbestrahlungen :

Aktivitätsänderungen von Enzymen und Beeinflussung enzymatischer Prozesse, Beeinflussungen von Schilddrüse und Nebenniere und ihren Hormonen, Auswirkung auf die Zusammensetzung und Funktion von Blutbestandteilen, Beeinflussung des Zellwachstums und Chromosomenveränderungen, Trübung der Augenlinsen (Grauer Star), Beeinflussung der Konzentration bzw. Funktion von Blutbestandteilen.

Alfredo Dumitrescu

Arzt für Ganzheitliche Medizin, Hennef
www.dumitrescu.de

"Unser Ziel ist eine optimale individuelle Medizin mit natürlichen Verfahren, die die Selbstheilungskräfte nicht blockieren und unterdrücken, sondern regulieren und anregen. Dabei integrieren wir selbstverständlich bewährte schulmedizinische Diagnoseverfahren in unser ganzheitliches Konzept."

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