WIR SIND NICHT KRANK, SONDERN DURSTIG!

Eine provokante Aussage eines anerkannten Wasserforschers

Gastartikel von Sanja und Ralf Falkenstein

Sanja und Ralf Falkenstein
Sanja und Ralf Falkenstein

Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj wurde 1931 im Iran geboren. Er ging in Schottland zur Schule und absolvierte seine medizinische Ausbildung am St. Mary‘s Hospital der London University. Er kehrte dann in den Iran zurück, um den Menschen in seinem Heimatland zu helfen. Hier war er aktiv an der Errichtung eines Sportzentrums für Kinder, mehrerer Krankenhäuser und seines eigenen medizinischen Zentrums für Familien beteiligt. Letzteres wurde die größte medizinische Einrichtung dieser Art im Iran. Dr. Batmanghelidj gehört zu einer prominenten Familie mit großem Ansehen in der iranischen Öffentlichkeit. 1979 wurde er von der dortigen Revolutionsregierung inhaftiert; der gesamte Familienbesitz wurde konfisziert.

Als politisch Gefangener entdeckte er die Heilkraft von Wasser. Eines Nachts musste er einen Mitgefangenen mit starken Magenschmerzen behandeln. Da er über keine Medikamente verfügte, gab er dem Mann, der sich vor Schmerzen krümmte, zwei Gläser Wasser zu trinken. Nach nur acht Minuten waren die Schmerzen verschwunden. Der Patient sollte weiterhin alle drei Stunden zwei Gläser Wasser trinken; während der restlichen vier Monate im Gefängnis hatte er keinerlei Schmerzen mehr. Ohne den Einsatz irgendeines Medikamentes wurde der Patient geheilt.

Während der 31 Monate seiner Gefangenschaft behandelte der Autor über 3.000 Patienten nur mit Wasser. Er widmete sich in dieser Zeit intensiven Forschungen zu den Wirkungen von Wasser und stellte fest, dass Wasser viele schmerzhafte, degenerative Krankheiten verhindern, lindern und heilen konnte. Nach seiner Haftentlassung im Jahre 1982 flüchtete Dr. Batmanghelidj aus dem Iran in die USA, wo er seine Forschungen weiter fortsetzte.
Seine Untersuchungen zeigen, dass wir uns durch einen gesunden Lebensstil mit regelmäßigem Trinken von reichlich Wasser einer guten Gesundheit erfreuen und Krankheiten und Schmerzen vermeiden können, die pharmazeutische Medikamente und teure medizinische Verfahren erfordern würden.

In seinem Buch „Wasser, die gesunde Lösung“ zeigt Dr. Batmanghelidj auf, dass viele Krankheiten durch chronischen Wassermangel entstehen können. Nicht nur Magen- und Darmstörungen, sondern auch z.B. Herzbeschwerden, Migräne, Stressanfälligkeit, Allergiebereitschaft und Gefäßsystem-Erkrankungen lassen sich auf Wassermangel im Körper zurückführen.

Der Arzt beruft sich hierbei auf Krankheitsfälle aus seiner langjährigen Praxis und warnt uns, dass vorgefertigte Getränke wie Kaffee, Säfte oder Limonaden kein Ersatz für Trinkwasser sind. Koffein, Tein, Zucker und andere Stoffe, die diese Getränke enthalten, bewirken oft das Gegenteil der Flüssigkeitszufuhr, sie machen erst recht durstig oder entziehen dem Stoffwechsel Wasser.

Wasser ist überall und im Überfluss vorhanden - und doch leiden wir Mangel daran!

Unser Körper braucht rund 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Knapp einen Liter davon nehmen wir über die feste Nahrung zu uns. In den Sommermonaten ist der Flüssigkeitsbedarf sehr viel höher. Der Körper scheidet ja nicht nur über den Urin Wasser aus, sondern auch beim Schwitzen über die Haut. Zudem wird über die Lunge jeden Tag ein halber Liter Flüssigkeit - sozusagen abgeatmet. Das berichtet die „Ärzte Zeitung“ unter Berufung auf eine Studie mit fast 50.000 Teilnehmern (New England Journal of Medicine“, Bd. 340, S. 1390).  Eine besonders positive Wirkung hatte reines Wasser. Bei anderen Durstlöschern, Säften und Drinks war der Einfluss deutlich geringer oder nicht zu verzeichnen. Ergebnis: Als die Forscher die tägliche Trinkmenge in Bezug zur Krebsrate setzten, sahen sie, dass die Rate bei den Männern, die täglich 2,5 Liter getrunken hatten, nur halb so hoch war wie bei denen, die unter 1,3 Litern pro Tag zu sich genommen haben. Fehlt es dem Körper an Wasser, so wird es erst aus den Bereichen abgezogen, in denen es nicht so dringend benötigt wird.


Untersuchungen zeigen, dass der Verlust von einem Liter Wasser (wenn er nicht innerhalb weniger Minuten ausgeglichen wird), zu Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit von bis zu 20% führen kann. Es ist also besonders wichtig, größere Wasserverluste zügig auszugleichen. Im Allgemeinen kann man sagen, die für unsere Gesunderhaltung erforderliche Menge an Wasser, über den Tag hindurch aufzuteilen und die Trinkmenge im allgemeinen zu erhöhen, bewusster zu trinken, und das Wasser als Lebens- und Heilmittel zu genießen.

Literaturhinweise:
Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj: „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig - Heilung von innen mit Wasser und Salz“, VAK Verlags GmbH, 11. unveränderte Auflage 2011

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