Vegane wärmende Miso-Kürbissuppe (nach Steven Acuff)

Etwas Wärmendes gesucht? Dann ist das nachfolgende Rezept alleine schon wegen der Jahreszeit genau das Richtige! Die Wärme ist auch einer der Aspekte, die die Lymphe schneller zum Fließen bringen. Probieren Sie es aus. Lassen Sie sich die Suppe von Tanja Kirchner und Mirya Cornelia Hessinger schmecken.

Zutaten

• ca. 1 bis 2 gehäufte EL Kokosfett(geschmacks- und geruchsneutral – unbedingt bio da frei von Transfetten)
• ca. 50 bis 70 g Ingwer
• ca. 30 bis 40 g Kurkumawurzel jeweils in Scheiben
• 1 – 2 große oder 4 bis 5 kleine Zwiebeln
• 1 bis 2 Rosmarinzweige
• 6 bis 8 Zehen Knoblauch
• 2 bis 3 kleine Hokkaido Kürbisse
• jeweils 1 TL Galgant, Kreuzkümmel
• 1 gute Messerspitze Koriander
• jeweils ½ TL Kardamom gemahlen und Lebkuchengewürz
• ½ TL Garam Masala
• ca.1 l heißes Wasser oder mehr
• etwas Bertram und Ysop,  ½ bis 1 Sternanis
• ca. 2 cm ca. 1 bis 2 cm breit Wakame (Algen aus dem Atlantik – Mineralienquelle und Schutz vor Radioaktivität)
• 1 Dose Kokosmilch – 400 ml      
• gutes Steinsalz

Garnieren mit  frischen Kräutern  wie Schnittlauch,  Petersilie,  Walnüssen und  Kokosmilch  –  evtl. mit einer Zitronenscheibe. Erst auf dem Teller würzen mit Reis-, Quinoa- oder Kichererbsenmiso. Wieso Miso? Es ist milchsauervergoren,  stärkt so die Darmflora – 2 bis 8 Jahre im Holzfass gelagert, ist hochbasisch.

Ingwer und alle Kurkumawurzeln jeweils waschen/säubern. Einen Teil des Ingwers plus Kurkuma in Scheiben schneiden und ungeschält mit den Zwiebeln im Kokosfett anbraten. Die Kürbisse waschen, durchschneiden, mit einem EL dabei von den Kernen befreien. In Stücke teilen und in den Topf geben sowie die  Gewürze bis zum Lebkuchengewürz der Reihenfolge mit anrösten. Kurz bevor das Wasser hinzugegeschüttet wird, Garam Masala hinzu ohne lange anzurösten – dann das kochende Wasser dazu ebenso Bertram, Ysop und Sternanis und ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Algen. Am Ende der Garzeit die Kokosmilch hinzufügen. Lassen Sie einen kleinen Rest der festen Masse als Deko. Nun pürieren und mit Ursalz, Himalaysalz zurückhaltend abschmecken, da Miso noch auf dem Teller aufgetan wird, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Deshalb darf Miso nicht mitgekocht werden.


Zum Garnieren:
Wer mag, kann mit Zitronensaft abrunden oder mit einer Zitronenscheibe garnieren. Der feste Anteil der Kokosmilch lässt sich gut glattstreichen und man kann mit Förmchen ausstechen. Walnüsse sind eine gute Eiweißquelle und passen geschmacklich gut zur Suppe. Kräuter waschen und klein hacken.


Die Walnüsse brauchen Vorarbeit. Sie müssen am Vorabend in gutem Wasser mit einem ½ TL Salz eingeweicht werden, um die Phytinsäure zu entfernen, da diese die Aufnahme der wertvollen Mineralien verhindert. Am Folgetag dann das Wasser abschütten, die Walnüsse gut waschen und auf einem Blech im Backofen verteilen und bei 70° C garren. Am besten bereiten Sie eine größere Menge vor. Sie schmecken einfach zum Knabbern auch für unterwegs. Evtl. mit Reismalz süßen und anschließend nochmal darren.


Ingwer evtl. auch Knoblauch in kleine Würfelchen in einem Pfännchen mit etwas Kokosfett kurz frittieren und auf den Teller geben  – Achtung nicht zu dunkel werden lassen - wird dann bitter.

Autorinnen:

Mirya Cornelia Hessinger und Tanja Kirchner , Gesundheitsschule "Vitalität und neues Bewusstsein" Bad Kreuznach.